Geschafft! Osthofen erhält eine Förderung von 2.1 Mio Euro für den Ausbau der Ladestraße zu P&R und Fahrradweg.

Gemeinsam haben wir es geschafft – Osthofen bekommt einen neuen Skatepark!


Eines meiner Herzensprojekte wird in die Tat umgesetzt: In seiner letzten Sitzung hat der Osthofener Stadtrat einstimmig den Bau eines neuen Skateparks beschlossen. Auf 500 m² wird nun hinter der Kita Arche Noah am Osthofener Festplatz eine attraktive Freizeitanlage in Ortbetonbauweise entstehen, bei dem es ein Höchstmaß an kreativen Fahrmöglichkeiten geben wird.

Schritt 1: Erfolgreiches Crowd-Funding
Im vergangenen Jahr hatten sich über 100 Bürgerinnen und Bürger im ersten Schritt erfolgreich in einer im Stadtrat angestoßenen Crowdfunding-Aktion für den neuen Skatepark stark gemacht und gemeinsam gut 10.000 Euro zusammengetragen. Schon damals konnte ich mit mehreren Schillturmführungen einen Teil zum Erfolg dieses ersten Schrittes beitragen.

Schritt 2: Weitere Spenden und die Genehmigung der freiwilligen Leistung im Haushalt
Dieses breite bürgerschaftliche Engagement löste weitere Spendenaktionen aus, sodass durch dank der Osthofener Wingertshexen, der Sparkassenstiftung und weiteren Schillturm-Führungen nochmals rund 5.000 Euro für das Projekt Skatepark zusammengekommen sind. 

Schritt 3: Erfolgreiche Bewerbung um die Fördermittel aus dem europäischen LEADER-Förderung

Schließlich konnten durch eine erfolgreiche Bewerbung weitere 242.000 Euro aus der europäischen LEADER-Förderung an Land gezogen- und somit ca. die Hälfte der erwarteten Baukosten abgedeckt werden. Für diesen Förderantrag konnte ich gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern eine Gesamtkonzept entwickeln, dass nicht nur den Stadtrat, sondern auch die 22 köpfige Jury aus der LEADER-Förderung überzeugte. Osthofen hat sich damit den Löwenanteil an Fördermitteln gesichert, die eine Umsetzung des Projektes letztlich erst ermöglichen.

Schritt 4: Konkretisierung der Planung und einstimmiger Stadtratsbeschluss

Auf der Grundlage des Gesamtkonzepts wurde parallel in zwei Workshops ein individuelle Planung für Osthofen entwickelt, die am Ende auf ganzer Linie überzeugte und zu einem einstimmigen Stadtratsbeschluss geführt hat. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Tom Ritscher und seinen Freunden, die sich seit 2018 durch großes Engagement für dieses Projekt eingesetzt haben.

Schritt 5: Wie geht’s weiter?

Laut dem Planungsbüro Landskate könnte der inklusive Skatepark idealerweise bereits Mitte 2025 fertig sein und fortan Sportbegeisterte im Alter zwischen ca. 5 und 50 Jahren auf Skateboards, Rollern, Inlinern, auf dem BMX oder auch auf Sportrollstühlen zusammenführen, so den Austausch zwischen den Generationen fördern und ein großartiges neues Freizeitangebot in Osthofen schaffen.

„Jede einzelne Aktion, jede gespendete Flasche Wein, jede Führung und jeder Euro aus dem Crowdfunding in Kombination mit einem ganzheitlichem Konzept waren wichtig, um letztlich den ganz großen Pott aus dem LEADER-Programm zu bekommen“. 

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